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Einstellen der GPS-Verbindung

Empfänger-Setup

Richtet die Funktionen des GPS-Empfängers ein. So richten Sie den GPS-Empfänger ein:

  1. Wählen Sie System / GPS / Empfänger.
GPS-Empfänger

Wählen Sie in der Auswahlliste den GPS-Empfängertyp aus.

Die Konsole kann GPS-Daten von einem externen GPS-Empfänger annehmen, sofern der Empfänger so konfiguriert werden kann, dass die Daten in dem erforderlichen Format ausgegeben werden. Bitte wenden Sie sich an den Hersteller des GPS-Empfängers, um zu erfahren, ob der Empfänger in der erforderlichen Weise eingerichtet werden kann.

Die Konsole erfordert die folgende Eingabe, wenn Andere unter GPS-EMPFÄNGER ausgewählt ist:

  • GGA 0,2 s (5 Hz)
  • VTG 0,2 s (5 Hz)
  • ZDA 15 Sekunden
Datenübertragung RS-232

19200 Baudrate (bevorzugt) 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit (19200, 8N1)

Firmware-Upgrade

Leitet ein Firmware-Upgrade des GPS-Empfängers ein: Entweder über USB-Stick (falls erforderlich) oder über das Paket, das intern im Lieferumfang der Konsolensoftware enthalten ist. Die Schaltfläche „Firmware-Upgrade“ zeigt die

momentan installierte Firmwareversion des GPS-Empfängers sowie die zu installierende Firmwareversion an.

Zündleitung verwenden

Hinweis: Diese Funktion darf nur verwendet werden, wenn die Fahrzeugverkabelung kompatibel ist.

(Nur SRC-40) Trennt die Stromversorgung des SRC-40-Empfängers von der Zündung des Fahrzeugs. Dadurch bleibt die Stromversorgung des GPS-Empfängers erhalten, nachdem das Fahrzeug ausgeschaltet wurde. Die Batterielaufzeit legt fest, wie lange die Stromversorgung des Empfängers erhalten bleibt.

Batterielaufzeit

Hinweis: Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn „Zündleitung verwenden“ auf Aktiviert eingestellt ist.

(Nur SRC-40) Der GPS-Empfänger bleibt aktiv, nachdem das System heruntergefahren wurde. Dies ist nützlich, um genaue Positionierungsinformationen zu erhalten (Satellitenkonvergenz). Beispiel: Damit der Empfänger nach dem Herunterfahren des Systems 1 Stunde eingeschaltet bleibt, geben Sie 60 ein.

OAF-Datei laden

Lädt eine OAF-Datei (Options Authorization File) auf den GPS-Empfänger. Dies wird normalerweise vor dem Einbau des Empfängers ausgeführt, aber die Datei kann vor Ort über USB-Stick aktualisiert werden (falls erforderlich).

Baudrate

Die Datenübertragungsrate für Modems. Der Standardwert der Baudrate des GPS-Empfängers kann geändert werden. Diese Einstellung sollte normalerweise nicht verändert werden. Wenn die Einstellung geändert werden muss, finden Sie weitere Informationen in der Bedienungsanleitung des Modems.

Einrichten der Korrekturquelle

GPS-Korrekturquellen dienen zur Verbesserung der Genauigkeit der GPS-Position.

So richten Sie die GPS-Korrekturquelle ein:

  1. Wählen Sie System / GPS / Korrektur.
  2. Wählen Sie die gewünschte KORREKTURQUELLE.

Hinweis: Die zur Verfügung stehenden Korrekturquellen sind im Folgenden definiert. Die zusätzlichen Optionen, die definiert werden können, sind abhängig von der gewählten Korrekturquelle.

Korrekturquellen

Korrekturquelle

Beschreibung

Unabhängig

Empfänger sucht nach kostenlos angebotenen Satelliten. Es wird kein Korrektursignal verwendet. Genauigkeit: 2 - 5 m.

Automatisch

Empfänger wählt das beste der verfügbaren Korrektursignale.

WAAS

(Wide Area Augmentation System) Weitbereichs-SBAS, das über dem Gebiet der USA ausgesendet wird. Nur Nordamerika. Genauigkeit: unter einem Meter.

EGNOS

Empfänger nutzt den European Geostationary Navigation Overlay Service. Nur Europa. Genauigkeit: unter einem Meter.

MSAS

Empfänger nutzt das Multi-functional Satellite Augmentation System. Nur Ostasien. Genauigkeit: unter einem Meter.

OmniSTAR VBS

Korrektursignal der Virtuellen Basisstation (VBS) von OmniSTAR. Genauigkeit: unter einem Meter.

OmniSTAR XP

Korrektursignal von OmniSTAR XP. Genauigkeit: unter 50 cm.

OmniSTAR HP

Korrektursignal von OmniSTAR HP. Genauigkeit: 10 cm.

OmniSTAR G2

Korrektursignal von OmniSTAR mit GPS- oder GLONASS-Satelliten. Genauigkeit: 10 cm.

RTK

Echtzeitkinematik. Genauigkeit: 2 cm.

RTK

(externes Modem)

Externes Modem, das an den GPS-Empfänger angeschlossen ist und die Verarbeitung des RTK-Korrektursignals ermöglicht Genauigkeit: 2 cm.

RTK (NTRIP)

RTK-Korrekturquelle über Mobiltelefon von einem Netzwerkbetreiber.

Genauigkeit: 2 cm.

DGPS

(externes Modem)

DGPS-Korrekturen über ein externes Modem von einem Netzbetreiber importieren. Genauigkeit: unter einem Meter.

DGPS (NTRIP)

DGPS-Korrekturquelle über Mobiltelefon von einem Netzwerkbetreiber.

Genauigkeit: unter einem Meter.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die Auswahl der Korrekturquelle auf die Funktion von Spurführungssystem und Lenkautomat auswirkt. Es ist wichtig, die Anforderungen der GPS-Ausrüstung zu berücksichtigen. Lesen Sie dazu die mit dem GPS-Gerät gelieferte Anleitung.

Hinweis: Genauigkeitswerte hängen von vielen Variablen ab (Anzahl der Satelliten, Abstand von der Korrekturquelle, ionosphärische Bedingungen, Empfänger und Antenne) und können nicht garantiert werden.

Korrekturquellenoptionen

Hinweis: Die zu definierenden Korrekturquellenoptionen variieren in Abhängigkeit von der gewählten Korrekturquelle.

Option

Beschreibung

GLONASS

Ermöglicht dem GPS-Empfänger, neben GPS auf das russische Satellitennavigationssystem GLONASS zuzugreifen.

TRUPASS

GPS-Driftkorrekturalgorithmus, der verwendet wird, um eine bessere Spur-zu-Spur-Leistung zu erzielen. Mit folgenden Korrekturquellen verfügbar: Autonom, WAAS, EGNOS, MSAS, OmniSTAR VBS.

Hinweis: Diese Option muss separat erworben werden.

RTK-Protokoll

Kommunikationsprotokoll zur Datenübertragung zwischen der RTK-Basisstation und dem mobilen Empfänger (Rover) bzw. dem Traktor. Muss auf dasselbe Protokoll wie die Basisstation eingestellt sein. Weitere Angaben finden Sie in den Informationen zur Konfiguration der Basisstation.

Region

Die Region muss ausgewählt werden, um die von OmniSTAR verwendete Frequenz zu bestimmen. Die Frequenz wird für die Region automatisch eingestellt.

Frequenz

Die von OmniSTAR verwendete Frequenz. Durch die Auswahl der Region wird die Frequenz automatisch eingestellt. Dieser Wert sollte normalerweise nicht verändert werden.

Omni over IP

Liefert das OmniSTAR-Korrektursignal über IP (Mobilfunk) statt Satellit.

Fallback

Wenn das System für die Berechnung der Fahrzeugposition mit der angeforderten Genauigkeitsstufe nicht ausreichend Daten hat, kann der Lenkautomat nicht eingeschaltet werden. Mit der Fallback-Funktion kann das System die angeforderte Positionsgenauigkeit verringern, sodass der Lenkautomat aktiviert werden kann. Dies ist hilfreich, wenn keine hohe Positionsgenauigkeit benötigt wird.

Baudrate

Die Datenübertragungsrate für Modems. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des Modems.

GGA-Ausgang

Einige Netzwerkbetreiber verlangen das Senden einer GGA (Position), um damit die Position des mobilen Empfängers (Rover) bzw. des Traktors zu identifizieren.

NTRIP-Einrichtungsoptionen

Wenn DGPS-NTRIP ausgewählt ist, wird ein Assistent gestartet, um das angeschlossene Modem zu erkennen.

  • GSM APN: Internet-Anschluss des Telekommunikationsanbieters.
  • GSM MTU (Maximum Transmission Units): Die größte Dateneinheit des Protokolls, die übertragen werden kann.
  • Mobilfunk-Roaming: kann verwendet werden, um das Mobilfunk-Roaming zu deaktivieren, so dass grenzüberschreitende Kosten vermieden werden (nützlich wenn man in der Nähe der Grenze zu einem anderen Land arbeitet).
  • Mount point NTRIP: ID der Basisstation (real oder virtuell).

Die Einstellungen für GSM und MOBILFUNK-ROAMING erhalten Sie von Ihrem Netzwerkbetreiber. Die übrigen Einstellungen erhalten Sie von Ihrem NTRIP-Dienstanbieter.

RTK-Einrichtungsoptionen

Wenn RTK ausgewählt ist, wird ein Assistent gestartet, um das angeschlossene Modem zu erkennen.

  • Frequenz: Die verwendete Frequenz.
  • Abstand zwischen den Kanälen: Der Frequenzabstand zwischen den nebeneinanderliegenden Zuweisungen in einem Frequenzplan.
  • Netz-ID: Einstellung für die Verschlüsselung (1-255 = on, 0 = off).
  • Verbindungsprotokoll: Protokoll der Funkdatenübertragung.
  • Modulation: Art der verwendeten Modulation.
  • FEC (Forward Error Correction): zur Kontrolle der Fehler bei der Datenübertragung in unzuverlässigen oder lauten Kommunikationskanälen verwendete Technik.
  • Modus VTG Legacy: unterstützt die Ausgabe von VTG-Daten für die NMEA-Standards vor V4.00. Erzeugt VTG-Ketten kompatibel mit NMEA Version V3 und höher.